In den letzten
Jahren sind, aus welchen Gründen auch immer, im Zusammenhang mit Sonne,
Solarien und UV-Licht etliche Vorurteile entstanden. Mit einigen dieser
Vorurteile wollen wir aufräumen.
So wird immer wieder behauptet, die in einem
Solarium erzeugte Strahlung sei gefährlicher als die der normalen
Sonne. Ein Unding, wie z.B. Dr. Gerd Kindl und Prof. Dr. Wolfgang Raab
in ihrem Buch "Licht und Haut" feststellen. Für die beiden Experten
sind die modernen Solarien, die sowohl UV-A als auch UV-B enthalten,
sogar gesünder als die normale Sonne. Man wird schneller braun, und die
Gefahr eines Sonnenbrandes besteht nur bei übertriebener Anwendung.
Ein
weiteres Vorurteil: UV-Bestrahlung würde Hautkrebs auslösen. Hier
widerspricht Prof. Dr. Schröpl, einer der führenden Hautärzte
Deutschlands in einem Interview: "Seit rund 20 Jahren werden Patienten
mit Hautkrankheiten mit hohen UV-Dosen bestrahlt. Bis heute sind dabei
keine Melanome aufgetreten."
Quelle: G. Kindl, W. Raab, Licht und Haut, Govi-Verlag
WARUM WERDEN WIR BRAUN?
Jeder weiß,
dass die Haut durch natürliches und künstliches Sonnenlicht gebräunt
wird. Auch die Stichwörter UV-A, UV-B und Melanin sind allgemein
bekannt. Aber wie das mit der braunen Haut genau funktioniert und
welche Rolle die verschiedenen Lichtarten und das Melanin dabei
spielen, wissen nur die wenigsten. Die Abläufe gehen im wahrsten Sinne
des Wortes unter die Haut.
Der Schlüssel zur Bräune liegt in den
unterschiedlichen Eigenschaften des kurzwelligen UV-B und des
langwelligen UV-A. Für eine attraktive und langanhaltende Bräunung der
Haut brauchen wir sowohl UV-B als auch UV-A. UV-B besitzt mehr Energie,
steigert die Melanin-Produktion und führt zu einer Verdickung der
Hornschicht der Haut, die wie ein natürlicher Sonnenschutz wirkt. Die
Bräunung der Haut entsteht aber erst, wenn das Melanin durch UV-A und
Sauerstoff getönt wird. Das Geheimnis brauner Haut besteht also im
Zusammenspiel von UV-A und UV-B.
Die menschliche Haut setzt sich
aus verschiedenen Schichten zusammen. UV-A, das auf unsere Haut trifft,
dringt bis in das Bindegewebe und die Lederhaut ein. In der
Keimschicht, der untersten Schicht der Oberhaut, liegen die
Melanozyten, die das Farbpigment Melanin produzieren. Das Melanin
wandert an die Hautoberfläche und trifft da auf UV-A und Sauerstoff,
der über das Blut in die Hautzelle gelangt. Durch die jetzt einsetzende
Reaktion wird das Melanin getönt und die Haut nimmt die begehrte
Sonnenbräune an. Dieser Vorgang wird als direkte Pigmentierung
bezeichnet.
Etwas anders funktioniert die indirekte
Pigmentierung, bei der UV-B die Hauptrolle spielt. Bereits in niedriger
Dosierung steigert UV-B in den Melanozyten die Produktion von Melanin.
Dadurch gelangt insgesamt mehr Melanin an die Hautoberfläche und das
UV-A und der Sauerstoff bräunen die Haut über die direkte Pigmentierung
bedeutend intensiver.
Während das UV-A also für die schnell
sichtbare Bräunung verantwortlich ist, sorgt erst das UV-B dafür, dass
die Bräunung intensiviert und gefestigt wird. Solarien in modernen
Sonnenstudios bieten UV-A und UV-B 365 Tage im Jahr - wetterunabhängig
und stets in der gleichen Dosierung. Lassen Sie sich vom Studiopersonal
in Ihrem Sonnenstudio kompetent beraten. Dort erfahren Sie auch,
welcher Hauttyp Sie sind und welche Sonnenbank mit welcher
Besonnungszeit für Sie geeignet ist.
TRAINING FÜR DIE HAUT
Eine Studie
zum Thema Vorbräunen beweist: Bei UV-Strahlung bildet sich in der Haut
ein eigener Lichtschutz. Dies ist ein weiterer Beleg, dass es gerade
vor dem Trip in südliche Gefilde zu empfehlen ist, auch die Haut auf
die Klimaveränderung vorzubereiten.
Bei den vielen Dingen, an die vor
Urlaubsantritt gedacht werden muss, wird schnell vergessen, dass auch
die Haut auf die ungewohnt intensive Sonneneinstrahlung vorbereitet
werden sollte. Bereits durch ein bis zwei wöchentliche Besuche im
Sonnenstudio vor Urlaubsbeginn baut die menschliche Haut einen
effektiven Lichtschutz auf, der im Urlaub vor Sonnenbrand schützen kann.
Für
dieses natürliche Phänomen gibt es inzwischen auch einen
wissenschaftlichen Beleg: Bei einer Studie an der Technischen
Universität München (Klinik und Poliklinik für Dermatologie und
Allergologie am Biederstein, Prof. Dr. med. Dieter Abeck) haben 67
Frauen und 32 Männer zwischen 18 und 30 Jahren über einen Zeitraum von
sechs Wochen ein- bis zweimal pro Woche ein Solarium besucht. Die
Bestrahlungszeiten lagen zwischen sieben und zehn Minuten. Vor, während
und nach den Sonnenbädern wurde die Hautfarbe und der Hautstoffwechsel
der Probanden gemessen.
Das Ergebnis der Studie bestätigt, dass
die Haut bei Bestrahlung mit UV-Licht durch Verdickung und Verfärbung
einen Eigenschutz aufbaut. Darüber hinaus werden bestimmte Säuren
vermehrt produziert, die die Haut zusätzlich vor Sonnenbrand schützen.
So
kann die Haut mit ein paar Sonnenbank-Besuchen optimal auf den Urlaub
vorbereitet werden. Sie ist bereits leicht vorgebräunt und durch den
natürlichen Lichtschutz nicht mehr ganz so empfindlich. Das heißt
natürlich nicht, dass man sich im Urlaub rund um die Uhr ungeschützt in
die Sonne legen kann.
GEREINIGTE HAUT BRÄUNT BESSER
In Kosmetika
sind die unterschiedlichsten Inhaltstoffe enthalten. Egal, ob es sich
um Emulgatoren, Fette oder sogenannte Duftstoffe handelt - in
Verbindung mit UV-Strahlen können diese auf der Haut allergische
Reaktionen hervorrufen.
Daher ein Muss vor jedem Solarium-Besuch:
Unbedingt abschminken! Durch das Make-up werden die Hautporen im
Gesicht verschlossen. Das UV-Licht einer Sonnenbank öffnet diese
verschlossenen Hautporen wieder, wodurch nicht nur das Licht selbst in
die Haut eindringt, sondern auch allergieauslösende Bestandteile des
Make-ups.
Eine weitere negative Folge des Make-ups ist, dass
sich das Hautbild mit der Zeit insgesamt verschlechtert. So schön ein
dezentes Make-up auch sein kann - in Verbindung mit dem UV-Licht einer
Sonnenbank schadet es mehr als es nützt. Also: Make-up vor der
Sonnenbank entfernen, damit es nachher umso besser zur Geltung kommt.
Die natürliche Sonne ist die Quelle allen Lebens. Sie spendet Wärme,
Energie und Licht. Schon seit vielen Millionen Jahren, schenkt die
Sonne Wohlbefinden, Bräune und Gesundheit.
Bereits die alten
Ägypter kannten diese heilsame Wirkung. Gerade in jüngster Zeit häufen
sich jedoch die Negativ-Schlagzeilen in den Medien über Sonne, Solarien
und ihre Wirkung. Viele Sonnenfreunde sind verunsichert, da die Sonne
und damit auch Solarien zunehmend ins falsche Licht gerückt werden. Die
Behauptung, dass Bräunen mit Solarien gesundheitsschädlich ist, ist
einseitig, unbegründet und ganz einfach falsch. Wohltuendes Sonnen im Sonnenstudio Sun and Sports.
Bekannt
dagegen ist, dass bei Beachtung der Schutzhinweise und Regeln für
Benutzer und Anwender, Solarien sogar viele positive Auswirkungen auf
die Gesundheit haben. Richtig dosiert, entfalten UV-Strahlen eine Fülle
von biopositiven Wirkungen. Bestätigt werden verbesserte
Fließeigenschaften des Blutes. Ferner der heilsame Effekt auf
Herz-Kreislauf-Verhalten und Nervensystem.
Darüber hinaus
aktivieren Sonne und Solarien die körperliche Leistungsfähigkeit,
stärken Immunsystem und sichern die Calciumversorgung von Knochen und
Organen durch die Produktion von lebenswichtigem Vitamin-D.
Wissenschaftler sind der Überzeugung, dass Vitamin-D das Wachstum von
Tumorzellen unterdrückt und sogar die Häufigkeit von Dickdarmkrebs
reduziert.
Neueste Untersuchungen haben ebenfalls gezeigt, wer
auf die Sonnenbank geht, zeigt Viren und Bakterien die kalte Schulter.
Der Grund: UV-Strahlen aktivieren unsere "Körperpolizei" und schützen
so den Organismus vor Erregern.
Ein Solarium - Besuch, wirkt
zudem wie eine Frischzellenkur für die Gefühle. Ultraviolette Strahlen
vitalisieren Psyche und Wohlbefinden.
ALLESKÖNNER SONNENBANK
Auch wenn
immer wieder versucht wird, das Gegenteil zu beweisen: Wer regelmäßig
auf eine gute Sonnenbank geht, bekommt nicht nur eine attraktive
Bräune, sondern tut gleichzeitig etwas für seine Gesundheit. Das wird
inzwischen von einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien belegt. Das
jüngste Beispiel ist die Untersuchung des Naturheilmediziners und
Nierenspezialisten Dr. Rolfdieter Krause vom Universitätsklinikum
Benjamin Franklin in Berlin.
Dr. Krause ist von einem innereuropäischen
Vergleich ausgegangen: Demnach steigt der Blutdruck der Menschen an, je
nördlicher sie leben. Umgekehrt ist in Südeuropa die Zahl der
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Erkrankungen der Blutgefäße und die
Zahl der plötzlichen Herztodesfälle deutlich niedriger als im Norden.
Eine Erklärung dafür ist die intensivere Sonneneinstrahlung rund um das
Mittelmeer. Diesen positiven Effekt des Sonnenlichts hat Dr. Krause
auch für das künstliche Sonnenlicht von Sonnenbänken nachgewiesen.
Dazu
hat er sowohl junge gesunde Menschen als auch untrainierte und
gesundheitlich vorbelastete Mitglieder einer Herzsportgruppe zehn
Wochen lang gezielt auf die Sonnenbank geschickt. Das Ergebnis spricht
für sich: In beiden Gruppen war die positive Wirkung des künstlichen
Sonnenlichts eindeutig messbar. Der Blutdruck der Testpersonen blieb
bis zu einem Jahr gesenkt.
Die Wirkung auf den Blutdruck ist
aber nur eine der vielfältigen biopositiven Auswirkungen des UV-Lichts
auf den menschlichen Organismus. Auch die folgenden Wirkungen sind
durch wissenschaftliche Studien belegt:
Die Fließeigenschaft des Blutes wird verbessert. Der Blutdruck und das Herzinfarktrisiko sinken.
Der Cholesterinspiegel sinkt.
Abbauprodukte von Vitamin D schützen vor Brust- und Dickdarmkrebs.
Das
UV-Licht kurbelt die Produktion bestimmter Immunzellen an, die im
Körper Bakterien und Viren bekämpfen. Auch gegen Hauterkrankungen wird
es erfolgreich eingesetzt.
UV-Strahlen steigern die Leistungsfähigkeit. Der Ruhe- und Belastungspuls sinkt.
Sonnenmangel fördert Krebs
DRESDEN – Viel Sonnenlicht und Haut ist nicht immer eine schlechte
Kombination. Auch ein Mangel an UV-Licht kann Krebs fördern - davon
sind besonders ältere Menschen und chronisch Kranke betroffen.
Wie
kann Sonnenlicht vor Tumoren schützen? Eine Schlüsselrolle hierbei
spielt das Vitamin D. Neun Zehntel des vom Körper benötigten Vitamin D
wird durch UV-Bestrahlung in der Haut gebildet, erklärte Jörg Reichrath
von der Universitätshautklinik Homburg/Saar bei einer Tagung der
Deutschen Gesellschaft für Dermatologie. Vitamin D hemme unter anderem
das Wachstum von Krebszellen.
So bemerkten Forscher in den USA
und Europa ein auffälliges Nord-Süd-Gefälle im Auftreten von
Krebsfällen, das sich nur durch unterschiedlich starke Sonneneinwirkung
erklären ließ. Weitere Untersuchungen belegen ähnliche Zusammenhänge
für Prostata-, Dickdarm- und Ovarial-Krebs. Infolge unzureichender
UV-Bestrahlung stürben in den USA jährlich 20.000 Menschen an Krebs, so
Reichrath.
Für verschiedene Krebsarten und überraschenderweise
sogar für den Hautkrebs ließ sich ein positiver Einfluss des
Sonnenlichts nachweisen: Sonne zu tanken mindert offenbar die Gefahr,
am „schwarzen Hautkrebs“ zu sterben.
Quelle:
Medical Tribune / 29.11.07 23:54
(www.medical-tribune.de)
SONNENBANK MACHT GUTE LAUNE!
Gehören Sie
auch zu den Menschen, die sich im Winter nicht wohl fühlen? Die immer
schlapp sind und zu gar nichts Lust haben? Trösten Sie sich, Sie sind
nicht alleine.
Nach neuesten Untersuchungen leidet jeder
dritte Mitteleuropäer in der kalten Jahreszeit an einer leichteren
depressiven Verstimmung, der Winterdepression. Das Phänomen der
Winterdepression wurde 1984 zum ersten Mal von dem US-Psychiater
Rosenthal beschrieben. Die neu entdeckte Krankheit bekam den Namen SAD
(Seasonal Affective Disorder = Jahreszeitenabhängige Gemütserkrankung).
Eine gewollt gesuchte Abkürzung, denn "sad" heißt im Englischen
"traurig".
Noch sind die Zusammenhänge, wie es zu SAD kommt,
nicht ganz geklärt. Die Wissenschaftler wissen aber, dass der
Lichtmangel in der Winterzeit dabei eine große Rolle spielt. So werden
SAD-Kranke vorwiegend mit einer Lichtspektrum Therapie behandelt - und
das sehr erfolgreich.
Dr. Sabine Thor-Wiedemann gibt in ihrem Buch "Licht gibt Leben" Tipps, wie Sie den Winterfrust schnell wegbekommen:
Sehnen Sie sich nach Sonne? Gönnen Sie sich ein- bis zweimal pro Woche einen Besuch im Solarium. Das hebt die Laune.
Gehen
Sie spazieren, egal wie das Wetter ist. Jeden Tag eine halbe Stunde.
Wenn Sie berufstätig sind, können Sie Ihre Mittagspause für einen
Spaziergang nutzen. Wenn Sie nicht berufstätig sind, sollten Sie Ihren
Spaziergang in den hellen Vormittagsstunden machen.
Machen Sie
in Ihrer Wohnung viel Licht. Gleich nach dem Aufstehen alle Lampen
anknipsen, und auch wenn Sie nachmittags im Dunkeln nach Hause kommen,
sollten Sie auf die Stromrechnung pfeifen und alles hell beleuchten.
Wählen Sie helle Farben für Ihre Winterkleidung. Sie werden sehen, Ihre Stimmung steigt.
Essen
Sie kohlenhydrathaltige Kost wie Nudeln oder Brot. Kohlenhydrate können
den Stoffwechsel bestimmter Botenstoffe im Gehirn (z. B. Serotonin)
beeinflussen und die Stimmung bessern.
Seien Sie vorsichtigt
mit Alkohol. Er mag zwar kurz Ihre Stimmung aufhellen, aber auch kleine
Mengen Alkohol können auf Dauer eine deprimierte Stimmung erzeugen.
Quelle: Dr. Sabine Thor-Wiedemann, Licht gibt Leben, Knaur.
SONNE STÄRKT DIE KNOCHEN
Die
biopositiven Wirkungen des künstlichen Sonnenlichts auf unseren
Organismus sind nicht nur auf junge Menschen beschränkt. Es gibt sogar
Gründe, die dafür sprechen, dass gerade ältere Menschen regelmäßig ein
Sonnenstudio aufsuchen sollten.
Osteoporose: Immer mehr ältere Menschen leiden
an Knochenschwund. Die Knochen werden porös und brechen leicht. Im
Alter kann Sie das - beispielsweise nach einem Oberschenkelhalsbruch -
zum Pflegefall machen.
Osteoporose entsteht durch Kalziummangel.
Kalzium lagert sich bis etwa zum 30. Lebensjahr in den Knochen ein und
härtet sie. Es wird aber auch an anderen Bereichen des Körpers
gebraucht. Und wenn Sie über die Ernährung nicht genügend Kalzium zu
sich nehmen, "klaut" sich Ihr Körper den Mineralstoff über Jahre aus
Ihren Knochen. Die Osteoporose entsteht.
Wie können Sie dem
Knochenschwund vorbeugen? Mit einer kalziumreichen Ernährung - und
regelmäßigen Sonnenbädern. Denn Ihr Körper braucht Vitamin D, um das
Kalzium überhaupt verarbeiten zu können. Und da es in Nahrungsmitteln
nur äußerst selten vorkommt, hat sich Mutter Natur etwas Besonderes
einfallen lassen. Vitamin D ist das einzige Vitamin, das unser Körper
selber produzieren kann. Er braucht dazu lediglich die Sonne.
Trifft
UV-B auf die Haut, wird das in der Haut enthaltene Cholesterin in
Provitamin D umgewandelt. Dieses Provitamin D verwandelt sich innerhalb
von 24 Stunden durch die Körperwärme in Vitamin D.
Doch von
Oktober bis März enthält das Sonnenlicht bei uns so gut wie gar kein
UV-B. Es bleibt zum größten Teil in der Atmosphäre hängen. Und so kommt
es, dass die körpereigene Vitamin D-Produktion in dieser Zeit völlig
aussetzt, wie Dr. Albrecht Falkenbach von der Kuranstalt Gasteiner
Heilstollen feststellt. Die Folge: Selbst wenn wir kalziumreich essen,
kann unser Körper den wertvollen Mineralstoff nicht verarbeiten.
Hier
helfen moderne Solarien mit ihrem UV-B-Strahlenanteil. Die Strahlen
sind zwar so niedrig dosiert, dass Sie bei richtiger Anwendung keinen
Sonnenbrand bekommen können, sie reichen aber vollkommen aus, um die
körpereigene Vitamin D-Produktion auch im Winter wieder anzukurbeln. So
können Sie etwas für Ihre Bräune tun - und gleichzeitig Ihre Knochen
stärken.
SONNENBANK UND HELLE HAUT
Die Menschen
reagieren - je nach Hauttyp - unterschiedlich auf Sonneneinstrahlung.
Für den richtigen Umgang mit der Sonne oder dem Solarium sollte man
daher seinen Hauttyp kennen.
Eine sehr schnelle Bräunung ist nicht möglich,
ohne ein zu hohes gesundheitliches Risiko einzugehen. Das gilt
natürlich umso mehr, je heller die Haut ist. Wenn Sie zu lange auf der
Sonnenbank liegen bleiben, nimmt Ihre Haut zu viel UV-Energie auf, was
von Hautreizungen über Juckreiz bis hin zum Sonnenbrand führen kann.
Nach
einem Sonnenbad dauert es zwei bis drei Tage, bis die fotobiologische
Reaktion in Form einer Bräunung der Haut sichtbar wird. Wenn Sie eine
intensive Bräunung erreichen wollen, ohne Ihre Haut zu "überfordern",
sollten Sie ein bis zwei Besuche im Solarium pro Woche einplanen.
Zwischen jedem Besuch sollten etwa drei Tage Pause liegen. Anschließend
reicht ein Besuch pro Woche aus, um die erreichte Bräune zu behalten.
Lassen
Sie sich in Ihrem Sonnenstudio auf jeden Fall einen auf Ihre Haut
zugeschnittenen Besonnungsplan ausarbeiten, bevor Sie sich das erste
Mal bräunen.
SONNE MACHT FIT FÜR OLYMPIA
Schon in der
Antike nutzten die Ärzte die Kraft der Sonnenstrahlen zur Heilung. Ob
die antiken Olympioniken die Sonne in ihren "Trainingsplan" bewusst mit
einbezogen haben, ist unbekannt. Man darf aber annehmen, dass auch sie
in ihren Trainingsstätten am liebsten unter freiem Himmel arbeiteten -
und so ihre Kraft steigerten. Damit lagen sie gar nicht so falsch, wie
jetzt - mehr als 2000 Jahre nach den ersten Olympischen Spielen im
antiken Hellas - auch wissenschaftlich nachgewiesen wurde.
Am Olympiastützpunkt Rhein-Ruhr in Essen hat
der Sport- und Leistungsmediziner Dr. Dietmar Alf Sportler
unterschiedlichster Disziplinen auf die Sonnenbank gelegt. Der
Schwerpunkt der Studie lag auf der wissenschaftlichen Dokumentation der
Langzeitwirkung von UV-Strahlen auf die Leistungsfähigkeit der
Spitzensportler. Einmal wöchentlich wurden die Kandidaten auf
natursonnenähnliche Solarien geschickt und mit einer UV-Dosis, die weit
unter der Sonnenbrand auslösenden Dosis lag, besonnt. Das Ergebnis: Bei
all diesen Spitzensportlern wurde die Leistungsfähigkeit gesteigert.
Das
Immunsystem der Athleten war nach dieser "natürlichen" Behandlung
stärker als je zuvor. So waren alle Teilnehmer an dem Programm danach
weniger anfällig für Infekte. Gerade das war in der Vorbereitung auf
die Olympischen Spiele in Sydney für die Sportler natürlich besonders
wichtig.
Was bei Spitzensportlern Gültigkeit hat, gilt natürlich
auch für den "normalen" Sonnenbankanwender - regelmäßige
Solarienbesuche helfen, die Fitness zu steigern. Entspannen, relaxen
und dabei noch die Fitness verbessern - mit modernen Solarien ist dies
jederzeit möglich. Also wieder ein Grund mehr, regelmäßig ein
Sonnenstudio aufzusuchen.
ALLESKÖNNER SONNENBANK
Auch wenn
immer wieder versucht wird, das Gegenteil zu beweisen: Wer regelmäßig
auf eine gute Sonnenbank geht, bekommt nicht nur eine attraktive
Bräune, sondern tut gleichzeitig etwas für seine Gesundheit. Das wird
inzwischen von einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien belegt. Das
jüngste Beispiel ist die Untersuchung des Naturheilmediziners und
Nierenspezialisten Dr. Rolfdieter Krause vom Universitätsklinikum
Benjamin Franklin in Berlin.
Dr. Krause ist von einem innereuropäischen
Vergleich ausgegangen: Demnach steigt der Blutdruck der Menschen an, je
nördlicher sie leben. Umgekehrt ist in Südeuropa die Zahl der
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Erkrankungen der Blutgefäße und die
Zahl der plötzlichen Herztodesfälle deutlich niedriger als im Norden.
Eine Erklärung dafür ist die intensivere Sonneneinstrahlung rund um das
Mittelmeer. Diesen positiven Effekt des Sonnenlichts hat Dr. Krause
auch für das künstliche Sonnenlicht von Sonnenbänken nachgewiesen.
Dazu
hat er sowohl junge gesunde Menschen als auch untrainierte und
gesundheitlich vorbelastete Mitglieder einer Herzsportgruppe zehn
Wochen lang gezielt auf die Sonnenbank geschickt. Das Ergebnis spricht
für sich: In beiden Gruppen war die positive Wirkung des künstlichen
Sonnenlichts eindeutig messbar. Der Blutdruck der Testpersonen blieb
bis zu einem Jahr gesenkt.
Die Wirkung auf den Blutdruck ist
aber nur eine der vielfältigen biopositiven Auswirkungen des UV-Lichts
auf den menschlichen Organismus. Auch die folgenden Wirkungen sind
durch wissenschaftliche Studien belegt:
Die Fließeigenschaft des Blutes wird verbessert. Der Blutdruck und das Herzinfarktrisiko sinken.
Der Cholesterinspiegel sinkt.
Abbauprodukte von Vitamin D schützen vor Brust- und Dickdarmkrebs.
Das
UV-Licht kurbelt die Produktion bestimmter Immunzellen an, die im
Körper Bakterien und Viren bekämpfen. Auch gegen Hauterkrankungen wird
es erfolgreich eingesetzt.
UV-Strahlen steigern die Leistungsfähigkeit. Der Ruhe- und Belastungspuls sinkt.
Sonnenmangel fördert Krebs
DRESDEN – Viel Sonnenlicht und Haut ist nicht immer eine schlechte
Kombination. Auch ein Mangel an UV-Licht kann Krebs fördern - davon
sind besonders ältere Menschen und chronisch Kranke betroffen.
Wie
kann Sonnenlicht vor Tumoren schützen? Eine Schlüsselrolle hierbei
spielt das Vitamin D. Neun Zehntel des vom Körper benötigten Vitamin D
wird durch UV-Bestrahlung in der Haut gebildet, erklärte Jörg Reichrath
von der Universitätshautklinik Homburg/Saar bei einer Tagung der
Deutschen Gesellschaft für Dermatologie. Vitamin D hemme unter anderem
das Wachstum von Krebszellen.
So bemerkten Forscher in den USA
und Europa ein auffälliges Nord-Süd-Gefälle im Auftreten von
Krebsfällen, das sich nur durch unterschiedlich starke Sonneneinwirkung
erklären ließ. Weitere Untersuchungen belegen ähnliche Zusammenhänge
für Prostata-, Dickdarm- und Ovarial-Krebs. Infolge unzureichender
UV-Bestrahlung stürben in den USA jährlich 20.000 Menschen an Krebs, so
Reichrath.
Für verschiedene Krebsarten und überraschenderweise
sogar für den Hautkrebs ließ sich ein positiver Einfluss des
Sonnenlichts nachweisen: Sonne zu tanken mindert offenbar die Gefahr,
am „schwarzen Hautkrebs“ zu sterben.
Quelle:
Medical Tribune / 29.11.07 23:54
(www.medical-tribune.de)
SONNENBANK MACHT GUTE LAUNE!
Gehören Sie
auch zu den Menschen, die sich im Winter nicht wohl fühlen? Die immer
schlapp sind und zu gar nichts Lust haben? Trösten Sie sich, Sie sind
nicht alleine.
Nach neuesten Untersuchungen leidet jeder
dritte Mitteleuropäer in der kalten Jahreszeit an einer leichteren
depressiven Verstimmung, der Winterdepression. Das Phänomen der
Winterdepression wurde 1984 zum ersten Mal von dem US-Psychiater
Rosenthal beschrieben. Die neu entdeckte Krankheit bekam den Namen SAD
(Seasonal Affective Disorder = Jahreszeitenabhängige Gemütserkrankung).
Eine gewollt gesuchte Abkürzung, denn "sad" heißt im Englischen
"traurig".
Noch sind die Zusammenhänge, wie es zu SAD kommt,
nicht ganz geklärt. Die Wissenschaftler wissen aber, dass der
Lichtmangel in der Winterzeit dabei eine große Rolle spielt. So werden
SAD-Kranke vorwiegend mit einer Lichtspektrum Therapie behandelt - und
das sehr erfolgreich.
Dr. Sabine Thor-Wiedemann gibt in ihrem Buch "Licht gibt Leben" Tipps, wie Sie den Winterfrust schnell wegbekommen:
Sehnen Sie sich nach Sonne? Gönnen Sie sich ein- bis zweimal pro Woche einen Besuch im Solarium. Das hebt die Laune.
Gehen
Sie spazieren, egal wie das Wetter ist. Jeden Tag eine halbe Stunde.
Wenn Sie berufstätig sind, können Sie Ihre Mittagspause für einen
Spaziergang nutzen. Wenn Sie nicht berufstätig sind, sollten Sie Ihren
Spaziergang in den hellen Vormittagsstunden machen.
Machen Sie
in Ihrer Wohnung viel Licht. Gleich nach dem Aufstehen alle Lampen
anknipsen, und auch wenn Sie nachmittags im Dunkeln nach Hause kommen,
sollten Sie auf die Stromrechnung pfeifen und alles hell beleuchten.
Wählen Sie helle Farben für Ihre Winterkleidung. Sie werden sehen, Ihre Stimmung steigt.
Essen
Sie kohlenhydrathaltige Kost wie Nudeln oder Brot. Kohlenhydrate können
den Stoffwechsel bestimmter Botenstoffe im Gehirn (z. B. Serotonin)
beeinflussen und die Stimmung bessern.
Seien Sie vorsichtigt
mit Alkohol. Er mag zwar kurz Ihre Stimmung aufhellen, aber auch kleine
Mengen Alkohol können auf Dauer eine deprimierte Stimmung erzeugen.
Quelle: Dr. Sabine Thor-Wiedemann, Licht gibt Leben, Knaur.
SONNE STÄRKT DIE KNOCHEN
Die
biopositiven Wirkungen des künstlichen Sonnenlichts auf unseren
Organismus sind nicht nur auf junge Menschen beschränkt. Es gibt sogar
Gründe, die dafür sprechen, dass gerade ältere Menschen regelmäßig ein
Sonnenstudio aufsuchen sollten.
Osteoporose: Immer mehr ältere Menschen leiden
an Knochenschwund. Die Knochen werden porös und brechen leicht. Im
Alter kann Sie das - beispielsweise nach einem Oberschenkelhalsbruch -
zum Pflegefall machen.
Osteoporose entsteht durch Kalziummangel.
Kalzium lagert sich bis etwa zum 30. Lebensjahr in den Knochen ein und
härtet sie. Es wird aber auch an anderen Bereichen des Körpers
gebraucht. Und wenn Sie über die Ernährung nicht genügend Kalzium zu
sich nehmen, "klaut" sich Ihr Körper den Mineralstoff über Jahre aus
Ihren Knochen. Die Osteoporose entsteht.
Wie können Sie dem
Knochenschwund vorbeugen? Mit einer kalziumreichen Ernährung - und
regelmäßigen Sonnenbädern. Denn Ihr Körper braucht Vitamin D, um das
Kalzium überhaupt verarbeiten zu können. Und da es in Nahrungsmitteln
nur äußerst selten vorkommt, hat sich Mutter Natur etwas Besonderes
einfallen lassen. Vitamin D ist das einzige Vitamin, das unser Körper
selber produzieren kann. Er braucht dazu lediglich die Sonne.
Trifft
UV-B auf die Haut, wird das in der Haut enthaltene Cholesterin in
Provitamin D umgewandelt. Dieses Provitamin D verwandelt sich innerhalb
von 24 Stunden durch die Körperwärme in Vitamin D.
Doch von
Oktober bis März enthält das Sonnenlicht bei uns so gut wie gar kein
UV-B. Es bleibt zum größten Teil in der Atmosphäre hängen. Und so kommt
es, dass die körpereigene Vitamin D-Produktion in dieser Zeit völlig
aussetzt, wie Dr. Albrecht Falkenbach von der Kuranstalt Gasteiner
Heilstollen feststellt. Die Folge: Selbst wenn wir kalziumreich essen,
kann unser Körper den wertvollen Mineralstoff nicht verarbeiten.
Hier
helfen moderne Solarien mit ihrem UV-B-Strahlenanteil. Die Strahlen
sind zwar so niedrig dosiert, dass Sie bei richtiger Anwendung keinen
Sonnenbrand bekommen können, sie reichen aber vollkommen aus, um die
körpereigene Vitamin D-Produktion auch im Winter wieder anzukurbeln. So
können Sie etwas für Ihre Bräune tun - und gleichzeitig Ihre Knochen
stärken.
SONNENBANK UND HELLE HAUT
Die Menschen
reagieren - je nach Hauttyp - unterschiedlich auf Sonneneinstrahlung.
Für den richtigen Umgang mit der Sonne oder dem Solarium sollte man
daher seinen Hauttyp kennen.
Eine sehr schnelle Bräunung ist nicht möglich,
ohne ein zu hohes gesundheitliches Risiko einzugehen. Das gilt
natürlich umso mehr, je heller die Haut ist. Wenn Sie zu lange auf der
Sonnenbank liegen bleiben, nimmt Ihre Haut zu viel UV-Energie auf, was
von Hautreizungen über Juckreiz bis hin zum Sonnenbrand führen kann.
Nach
einem Sonnenbad dauert es zwei bis drei Tage, bis die fotobiologische
Reaktion in Form einer Bräunung der Haut sichtbar wird. Wenn Sie eine
intensive Bräunung erreichen wollen, ohne Ihre Haut zu "überfordern",
sollten Sie ein bis zwei Besuche im Solarium pro Woche einplanen.
Zwischen jedem Besuch sollten etwa drei Tage Pause liegen. Anschließend
reicht ein Besuch pro Woche aus, um die erreichte Bräune zu behalten.
Lassen
Sie sich in Ihrem Sonnenstudio auf jeden Fall einen auf Ihre Haut
zugeschnittenen Besonnungsplan ausarbeiten, bevor Sie sich das erste
Mal bräunen.
SONNE MACHT FIT FÜR OLYMPIA
Schon in der
Antike nutzten die Ärzte die Kraft der Sonnenstrahlen zur Heilung. Ob
die antiken Olympioniken die Sonne in ihren "Trainingsplan" bewusst mit
einbezogen haben, ist unbekannt. Man darf aber annehmen, dass auch sie
in ihren Trainingsstätten am liebsten unter freiem Himmel arbeiteten -
und so ihre Kraft steigerten. Damit lagen sie gar nicht so falsch, wie
jetzt - mehr als 2000 Jahre nach den ersten Olympischen Spielen im
antiken Hellas - auch wissenschaftlich nachgewiesen wurde.
Am Olympiastützpunkt Rhein-Ruhr in Essen hat
der Sport- und Leistungsmediziner Dr. Dietmar Alf Sportler
unterschiedlichster Disziplinen auf die Sonnenbank gelegt. Der
Schwerpunkt der Studie lag auf der wissenschaftlichen Dokumentation der
Langzeitwirkung von UV-Strahlen auf die Leistungsfähigkeit der
Spitzensportler. Einmal wöchentlich wurden die Kandidaten auf
natursonnenähnliche Solarien geschickt und mit einer UV-Dosis, die weit
unter der Sonnenbrand auslösenden Dosis lag, besonnt. Das Ergebnis: Bei
all diesen Spitzensportlern wurde die Leistungsfähigkeit gesteigert.
Das
Immunsystem der Athleten war nach dieser "natürlichen" Behandlung
stärker als je zuvor. So waren alle Teilnehmer an dem Programm danach
weniger anfällig für Infekte. Gerade das war in der Vorbereitung auf
die Olympischen Spiele in Sydney für die Sportler natürlich besonders
wichtig.
Was bei Spitzensportlern Gültigkeit hat, gilt natürlich
auch für den "normalen" Sonnenbankanwender - regelmäßige
Solarienbesuche helfen, die Fitness zu steigern. Entspannen, relaxen
und dabei noch die Fitness verbessern - mit modernen Solarien ist dies
jederzeit möglich. Also wieder ein Grund mehr, regelmäßig ein
Sonnenstudio aufzusuchen.